Plastische Korrektur der Augenlider

Das Ziel des Eingriffes ist die Entfernung von überflüssiger Haut von den oberen oder unteren Augenlidern, oder von beiden gleichzeitig. Dabei kann man auch Falten im Augenbereich und sogenannte „Säcke“ behandeln. Dieser Eingriff hat oftmals einen funktionalen Charakter, weil die überflüssige Haut der Augenlider die Sichtfeld des Patienten einschränkt. Eine Korrektur der Augenlider kann also sowohl ästhetischen wie auch gesundheitlichen Charakter haben. Das Ergebnis der Augenliderkorrektur ist eine straffe und glatte Haut neben den Augen, welche das Gesicht deutlich verjüngen kann.

Vor dem Eingriff

Notwendige Konditionen für diesen Eingriff sind ein guter, allgemeiner gesundheitlicher Zustand und korrekte Werte von grundlegenden Labortests: Blutungszeit, Blutzuckerwert, Morphologie, Gerinnungsindikatoren APTT und INR, Kreatinin. Kontraindikationen gegen den Eingriff sind: Anämie, Gefäßdefekte, unkontrollierte Hypertonie, Diabetes, Nebenhöhlenentzündung, Schwangerschaft.

Verlauf des Eingriffes

Im Falle einer Korrektur von oberen Augenlidern entfernt man überflüssige Haut in Form eines Wetzsteines. Der Schnitt wird in einer Falte geführt. Die Fläche der überflüssigen Haut wird bei geschlossenen Augen gemessen. Die Wunden mit dezenten Nähten geschlossen. Bei einer Korrektur von unteren Augenlidern wird der Schnitt unter der Linie der Augenwimpern geführt. Die überflüssige Haut wird speziell vorbereitet und bei offenen Augen entfernt. Danach wird die Haut mir dezenten Nähten verbunden. Bei manchen Erkrankungen ist eine Reduktion notwendig.  Der Eingriff wird unter lokaler Anästhesie ausgeführt und dauert bei oberen Augenlidern ungefähr 30-45 Minuten und bei unteren Augenlidern von 60 Minuten bis 2 Stunden.

Postoperativer Verlauf

Natürliche Konsequenzen sind Schwellungen, Quetschungen und leichte Schmerzen. Manchmal in den ersten Stunden nach dem Eingriff können leichte Blutungen in den Wunden entstehen. Dies passiert, weil bei dieser Art des Eingriffes keine Verbände eingesetzt werden.

Abwesenheit nach dem Eingriff beträgt normalerweise 7 Tage. Nach dem Eingriff sollte man nasse, kalte Kompressen aus Borsäure verwenden. In den ersten Tagen können die Augenlider geschwollen sein und manchmal eine unnatürliche Form haben. Diese Symptome halten nur für wenige Tage an. Kalte Kompressen helfen dem Patienten. Die Nähte werden nach 5 bis 7 Tagen entfernt. Normales Aussehen erreicht man wieder nach ungefähr 10 Tagen, die ganze Genesung dauert einen Monat. Erst nach dieser Zeit sollte man die Ergebnisse dieser Behandlung bewerten. Manchmal verläuft der Heilungsprozess etwas langsamer.

Potentielle Komplikationen

In der medizinischen Fachliteratur findet man Anmerkungen, dass Komplikationen und schlechte Ergebnisse nur wirklich selten beobachtet werden, aber manchmal doch auftreten. Am häufigsten identifizierte Komplikationen sind: ungenauere Schließung des oberen Augenlides, Umstülpen des unteren Augenlides.

 

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Rekonstruktionen der Augenlider

Die Rekonstruktion im Bereich der Augenlider ist notwendig, wenn dem Patienten ein Teil oder das ganze Augenlid fehlt. Solche Situationen sind Ergebnis von Geburtsfehlern, Unfällen oder Krebsen. Die Eingriffe werden meistens unter lokalen Anästhesie durchgeführt und sollen die Anatomie des Augenschutzes so gut wie möglich rekonstruieren.

Verlauf des Eingriffes

Krebse werden am häufigsten in der Nähe der inneren Augenecke festgestellt. Viel seltener betreffen sie das obere Augenlid. Nach vollständigem Entfernen des Tumors mit einem Rand von gesundem Gewebe , die Stelle wird wieder mit einem Hauttransplant gefüllt. Abhängig von der Charakteristik dauern die Eingriffe von 30 Minuten bis 2 Stunden. Nach dem Eingriff wird ein Druckverband eingesetzt.

Postoperativer Verlauf

Natürliche Konsequenzen des Eingriffes sind Schwellungen, Blutungen, leichte Schmerzen, Wässern und Quetschungen. Die erwähnten Symptome lassen in wenigen Tagen nach. Die Verbände werden in Abständen von ein paar Tagen gewechselt. Die Abwesenheit dauert 2 Wochen.

Potentielle Komplikationen

Nach Rekonstruktionseingriffen können Quetschungen, Wundenentzündungen oder Nekrosen der Ränder entstehen. Solche Situationen sind mit Infektionen oder Blutgerinnungsstörungen verbunden. Nichtbefolgung von ärztlichen Anweisungen ist auch einer der Gründe.

Bei Rekonstruktionen nach Unfällen oder Geburtsfehlern ist die Quote der Komplikationen viel niedriger.

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