Facelifting – Gesichtsverjüngung

Mit dem Alter unterliegt unser Körper unterschiedlichen Alterungsprozessen, welche sich auch auf die Haut im Gesicht auswirken. Sie verliert ihre Flexibilität und perfekte Spannung. Die Wirkung der Gravitation verändert mit der Zeit auch die Gesichtszüge. Im unteren Bereich des Gesichtes entstehen Schwerkraftfalten, während andere Falten sich vertiefen. Facelifting ist ein Eingriff, bei dem man die überflüssige Haut aus dem Gesicht entfernen kann. Man kann die Hautspannung verbessern und die Falten im unteren Bereich des Gesichtes reduzieren. Mit einem Lifting kann man auch problemlos die Falten des Halses bekämpfen. Zuerst wird die überflüssige Haut entfernt und später das Gesicht neu modelliert, damit man ein junges und frisches Aussehen erreicht. Die Narben sind unerkennbar, weil die Schnitte entlang der Haarlinie und hinter den Ohren geführt werden, was diese optimal maskiert. Nach ungefähr 10 Tagen sieht das Gesicht wieder normal aus und trägt keine Spuren der Operation.

Verlauf des Eingriffes
Während eines Lifting Eingriffes wird die Haut in der oberen-hinteren Richtung gezogen und ihr Überfluss entfernt. Typische Schnitte werden an unsichtbaren Stellen auf der Stirn, im Ohr oder in seiner Nähe gemacht. In manchen Fällen wird auch die Faszie der Gesichtsmuskel behandelt.

 

Postoperativer Verlauf
Die Verbände sind für eine Periode von bis zu 2 Wochen notwendig, in dieser Zeit werden die Nähte entfernt. In dieser Zeitperiode sollte man seine physische Aktivität begrenzen (der Patient soll schnelle Bewegungen und hohe Anstrengung vermeiden). Nach dem Eingriff kann eine Schwellung auftreten. Das Gesicht sieht nach ungefähr 10 Tagen wieder normal aus. Vollständige Heilung dauert ungefähr 1 Monat. Das Endergebnis des Eingriffes wird nach 3 Monaten sichtbar.

 

Potentielle Komplikationen
Zu seltenen Komplikationen gehört ein Bluterguss, der manchmal einen weiteren Eingriff notwendig macht. Eine andere potentielle Komplikation ist eine Infektion, die mit Antibiotika bekämpft werden muss. Infektionen entstehen meistens bei Nichtbefolgung von ärztlichen Anweisungen, z.B. unerlaubtes Entfernen von Verbänden oder Anfassen von Wunden.

 

Betäubung

Der Eingriff wird meistens unter lokaler Betäubung ausgeführt, manchmal unter Vollnarkose.

 

Notwendige Bedingungen für den Eingriff
Notwendige Konditionen für diesen Eingriff sind ein guter, allgemeiner gesundheitlicher Zustand und korrekte Werte von grundlegenden Labortests. Wichtige Kontraindikationen gegen den Eingriff sind: Anämie, Gefäßdefekte, unkontrollierte Hypertonie, langjährige Diabetes, eitrige Infektion des Gesichtes oder der Nasennebenhöhlen, langjähriges Rauchen von Zigaretten.

 

Notwendige Untersuchungen:
– Untersuchung der Blutungszeit und Blutgerinnungszeit,
– Morphologie, Proteinmenge,
– EKG und Elektrolyte – bei Vollnarkose
– Nasenabstrich
– 2 Wochen vor der Operation sollte man keine Schmerzmittel mehr einnehmen, welche Acetylsalicylsäure beinhalten oder Medikamente mit Aspirin,
– einen Monat vor dem Eingriff sollte man maximal die Zahl der gerauchten Zigaretten reduzieren.

 

Dauer des Klinikaufenthalts / Abwesenheit
Die Abwesenheit beträgt normalerweise 14 Tage.

 

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