Po-Straffung

Das Ziel der Operation ist das Heben der Gesäßpartien, Modellieren der Form, Verkleinern oder Vergrößern.

Verlauf des Eingriffes

Während des Eingriffes wird überflüssige Haut entfernt und eventuell auch Fettgewebe abgetragen (Liposuktion). Die Narbe liegt unauffällig in der waagerechten Pofalte.

Postoperativer Verlauf

Eine natürliche Konsequenz dieser OP sind Schwellungen und Quetschungen. Sie sind vorübergehend und verschwinden stufenweise nach wenigen Wochen. Die Fäden werden nach 10 Tagen nach der Operation gezogen. In den ersten Tagen nach der OP können Schmerzen auftreten, bei denen man auf Schmerzmittel zurückgreifen muss. Die meisten Quetschungen verschwinden nach 10-14 Tagen. Unterschiedliche Schwellungen können für 1-3 Monaten nach der Operation anhalten. Physische Aktivität wird für eine Woche begrenzt. Volle physische Aktivität inklusive Sport ist nach 3 bis 8 Wochen erlaubt. Jeder Patient erhält vom Arzt individuelle Anweisungen über empfohlenes Verhalten und weitere Kontrollbesuche.

Potentielle Komplikationen

Komplikationen und schlechte Ergebnisse nach solchen Eingriffen werden nur sehr selten beobachtet, doch sie können in extremen Fällen auftreten. Am häufigsten auftretende Komplikationen sind: Hämatom, Hautentzündung und marginale Hautnekrose. Diese Komplikationen können den Genesungsprozess verlängern und unästhetische Narben bilden. Die schwersten Komplikationen sind Lungenembolie und Fettembolie, welche lebensgefährlich für den Patienten sein können. Das Risiko von Komplikationen kann man mit Medikamenten und speziellen Verfahren minimieren. Deshalb ist die Verfolgung von allen ärztlichen Anweisungen extrem wichtig.

Betäubung

Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose und dauert 1 bis 2 Stunden.

Notwendige Bedingungen für die Operation

Notwendige Konditionen für diesen Eingriff sind ein guter, allgemeiner gesundheitlicher Zustand und korrekte Werte von grundlegenden Labortests. Wichtige Kontraindikationen gegen den Eingriff sind: unkontrollierte arterielle Hypertonie, Gefäßdefekte, Blutgerinnungsstörungen, Kurzatmigkeit, Entzündung der Venen, Diabetes, überaktive Schilddrüse, eitrige Hautentzündung.

Notwendige Untersuchungen

– Untersuchung der Blutungszeit und Blutgerinnungszeit
– Morphologie und Blutgruppe
– EKG
– Elektrolyte

Dauer des Klinikaufenthalts / Abwesenheit

Die Dauer des Klinikaufenthaltes beträgt normalerweise 1 Tag. Die Abwesenheit beträgt in der Regel zwischen 7 und 14 Tagen.

 

DIREKTE ANFRAGE AN KLINIK


 

Po-Vergrößerung mit Implantaten

Das Ziel der Operation ist das Vergrößern des Volumens von beiden oder einem Pobacken.

Verlauf des Eingriffes

In der Nähe des Kreuzbeines wird ein kleiner Einschnitt gemacht, danach wird entsprechender Bereich zwischen den Muskeln der Pobacken vorbereitet, wo Implantate in spezieller Form und Größe platziert werden.

Vor dem nähen der Wunden, setzt man Absaugungen ein.

Postoperativer Verlauf

Für wenige Tage nach der Operation sollte der Patient auf dem Bauch liegen bleiben. Natürliche Folgen dieses Eingriffes sind: Schmerzen, Schwellungen, Quetschungen und Ausscheidungen. Absaugungen dürfen entfernt werden, wenn der Volumen der Ausscheidungen an einem Tag weniger als 30ml beträgt. In den ersten Tagen nach der Operation ist es oftmals notwendig Scherzmittel einzunehmen. Die Nähte werden nach 10 Tagen entfernt. Physische Aktivitäten werden für mindestens 10 Tage begrenzt. Volle physische Aktivität inklusive Sport ist nach 6 bis 8 Wochen erlaubt.

Potentielle Komplikationen

Komplikationen sind sehr selten nach solchen Eingriffen. Potentielle Komplikationen sind: Hämatome, Infektionen, Beschädigung des Implantates. Die Wunde ist in der Nähe vom Anus, deshalb wird besondere Pflege empfohlen. Nichtbefolgung der Anweisungen kann das Risiko einer Infektion erhöhen und in extremen Fällen zur Entfernung des Implantates führen.

Alternative Methoden der Po-Vergrößerung

Eine andere Methode der Vergrößerung von einem oder beiden Pobacken ist die Transplantation vom Fettgewebe (von einer Stelle, wo man einen Überfluss hat) in einen Teil oder die ganzen Pobacken, um die gewünschte Form und ideales Volumen zu erreichen. Diese Methode ist sehr wirksam bei asymmetrischen Pobacken oder bei Entfernung von Narben nach Entzündungen.

Betäubung

Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung oder Leitungsanästhesie.

Notwendige Bedingungen für die Operation

Alle weiteren Bedingungen identisch wie bei Po-Straffung.

 

DIREKTE ANFRAGE AN KLINIK